Die 6 goldenen Regeln für mobile Nachrichten

Juni 30, 2017 | Marketingtipps

Was Sie über Messaging-Kanäle und Texte wissen sollten

Sie haben sich für mobile Messaging entschieden und möchten Ihre Nachrichten nun sinnvoll und lesenswert gestalten? Für E-Mail Newsletter und Websites gibt es unzählige Regeln, im mobilen Bereich sind valide Erfahrungswerte noch relativ selten. Über die websms Plattformen werden seit 1999 mobile Nachrichten versendet. Aus 18 Jahren Erfahrung und Know-How im Messaging-Sektor haben sich 6 Grundanforderungen herauskristallisiert, durch die mobile Nachrichten kraftvoller und nachhaltiger beim Empfänger wirken:

1. Kommunizieren Sie über den richtigen Kanal.

Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Grundsätzlich gibt es zwei Schritte, den passenden mobilen Kanal (SMS, WhatsApp, Sprach-Nachrichten oder Push-Notifizierungen) zu finden:

a) Von den Inhalten zu möglichen Kanälen: Legen Sie zuerst Ihre Inhalte fest und überlegen Sie anschliessend, über welchen Kanal sich diese am besten transportieren lassen. Unser Online Test kann Sie hierbei unterstützen.

b) Die Empfänger entscheiden: Geben Sie anschliessend Ihren Empfängern die richtige Anmeldemöglichkeit (Opt-in) an der richtigen Stelle. Bieten Sie Auswahlmöglichkeiten, wenn es je nach Zielgruppe bestimmte Präferenzen geben könnte.
Ein Beispiel: Im Kundenservicebereich ist es sinnvoll, dem Kunden die Wahl zu lassen, ob er mit Ihnen via Telefon, WhatsApp oder E-Mail in Kontakt treten möchte. Möchten Sie aber im Anmeldeprozess einen PIN-Code an den Kunden senden, werden Sie diesen per SMS oder Sprach-Nachricht zustellen. Beim mobilen Newsletter wiederum ist aufgrund der vielen Möglichkeiten (Emojis, Multimedia…) meist WhatsApp der effektivere Weg – in einigen Fällen (z.b. Zielgruppe besteht aus älteren Personen) kann die zusätzliche Auswahl einer Sprach-Nachricht Sinn machen.

2. Bieten Sie Mehrwert

Überlegen Sie im Detail: Wo liegt der Mehrwert meiner Nachrichten für den Empfänger? Kommunizieren Sie diesen direkt bei der Anmeldung!

Weitere Incentives für eine Anmeldung bzw. WhatsApp Freigabe könnten sein:
  • First Mover (Mobile Leser erhalten Informationen früher als andere)
  • Sonderkonditionen (besondere Vorteile nur für mobile Leser)
  • Silvester (Glückwünsche, Sonderangebote,…)
  • Zusätzliche Inhalte (Gewinnspiele und Co) rein für mobile Leser
Und vergessen Sie vor allem eines nicht:

Halten Sie Ihre Versprechen! Was Sie im Anmeldeprozess an Inhalten zusichern, müssen Sie anschliessend auch liefern.

3. Mobile first

Das Suchverhalten hat sich ganz allgemein auf das Mobiltelefon verlagert: Es wird verstärkt über das Mobiltelefon gesucht und später direkt am PC agiert/bestellt. Das zeigt sich unter anderem an geringeren Suchvolumina und besseren Conversion-Rates im Web. Daher ist es essentiell, dass Sie Ihre mobilen Seiten optimieren, bevor Sie Ihre Leser durch Links in Ihren mobilen Nachrichten dorthin führen: Kurze Ladezeiten, optimierte Inhalte, klickbare Telefonnummern, einfache Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und dergleichen sind mittlerweile unabdingbar für den Erfolg Ihrer mobilen Strategie.

4. Machen Sie kurz und knackig LUST auf MEHR

Gerade WhatsApp-Newsletter verleiten gerne dazu, MEHR zu schreiben. Dennoch gilt: In der Kürze liegt die Würze.
Teasern Sie interessanten Themen in Ihren Nachrichten nur an, machen Sie Lust auf mehr und verlinken Sie anschliessend auf Ihre mobil optimierte Seite. Hier ein paar Beispiele und Texte, die Lust auf mehr machen:

  • EINFACH:
    Der einfachste Weg zu Ihrer Mobile Messaging Strategie
  • SCHNELL:
    Die schnellste Möglichkeit mehr Newsletter-Anmeldungen zu erzielen
  • AUFZÄHLUNGEN:
    7 Schritte zu Ihrem mobile Marketing Erfolg
    5 Tipps für Ihren WhatsApp-Newsletter
  • WARUM:
    Warum Sie sich heutzutage mit Mobile Messaging befassen MÜSSEN
  • BEWUNDERUNG FÜR ANDERE:
    Was erfolgreiche Marketing-Manager vor dem Einschlafen tun
  • ERFAHRUNG:
    Das wir durch den Einsatz von Sprach-Nachrichten bei klinischen Studien gelernt haben
  • AUS FEHLERN LERNEN:
    5 Messaging-Texte des Grauens
    10 Bewerbungsfehler, die Personalmanager am meisten hassen
  • VERGLEICHE:
    Mobil versus Desktop – Wo die besseren Conversion Rates zu erwarten sind
  • WISSENSCHAFT:
    Die Wissenschaft des mobile Messaging

5. CTA nicht vergessen

Fordern Sie den Leser zur Handlung auf, sagen Sie ihm was zu tun ist und binden Sie einen Link in Ihre Nachrichten ein. Besonders für Werbebotschaften ist ein auffordernder Click-to-Action essentiell („Bestellen Sie jetzt!“ anstatt eines lauwarmen „Hier können Sie bestellen“). Aber auch in Informations-Nachrichten, wie beispielsweise in einer Bestellbestätigung oder Information zum aktuellen Lieferstatus, sollten Verlinkungen auf eine mobile Übersichtsseite nicht fehlen.

6. Häufigkeit

Oft werden wir nach der allgemein gültigen Häufigkeits-Regel im mobile Messaging gefragt: Wie viele mobilen Nachrichten sollte ein Empfänger von einem Unternehmen pro Monat maximal bzw. mindestens erhalten?

Ganz einfach: Senden Sie mobile Nachrichten, wenn Sie dem Empfänger etwas RELEVANTES zu sagen haben. Und zwar nur dann!

FAZIT

In einer perfekten Welt haben Sie die Anmeldung für Ihre mobilen Kanäle so angelegt, dass jeder Empfänger die für ihn relevanten Informationen über seinen jeweils bevorzugten mobilen Kanal erhält. Ihre Nachrichten machen Lust auf mehr, enthalten eine unmissverständliche Handlungsaufforderung und verlinken auf eine schnelle, optimierte mobile Seite. Und paradoxerweise werden Sie in dieser perfekten Welt von mehr Empfängern gelesen, auch wenn Sie weniger sagen…
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